Bitkom: Immer mehr Unternehmen spüren wirtschaftlichen Nutzen durch Digitalisierung

Die Corona- Krise hat den Blick auf Digitalisierungsprozesse in Unternehmen grundlegend verändert. Während vor zwei Jahren noch ein Drittel aller Unternehmen über 20 Mitarbeitern am Nutzen der Digitalisierung zweifelten, sind es heute nur noch 12 Prozent. 64 Prozent der Unternehmen sagen, digitale Technologien hätten dazu beigetragen, die Krise zu bewältigen. Und in nahezu allen Unternehmen (94 Prozent) hat Digitalisierung an Bedeutung gewonnen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen und branchenübergreifenden Umfrage des Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – unter 500 Unternehmen.

Corona hätte einen Digitalisierungsschub in den Köpfen ausgelöst, so der Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wer sich digital aufstellt kann nicht nur Krisenzeiten besser überstehen, sondern wird davon auch in einer Nach-Lockdown-Zeit profitieren,“ so Herr Berg weiter.

Gleichzeitig spricht der Branchenverband von einem Digitalisierungsgraben, der sich aufgetan hätte. Die Krise hat bei rund der Hälfte zu verstärkten Anstrengungen in der Umsetzung digitaler Maßnahmen geführt, bei der anderen Hälfte seien Initiativen auf Eis gelegt worden. Die Krise bremse damit auch viele Ansätze aus. Nur gut ein Drittel aller befragten Unternehmen glaubt, die Krise bisher eher gut überstanden zu haben. Und jedes dritte Unternehmen sieht sich durch Corona in der eigenen Existenz bedroht.

Die ausführliche Meldung des Bitkom e.v. zur Umfrage finden Sie unter diesem Link.

Auch in der Reinigungsbranche wird Digitalisierung zunehmend als notwendig gesehen. Bereits vor der Krise haben wir dazu den CIO – Chief Information Officer – der Bogdol GmbH befragt. Hier lesen Sie das gesamte Interview.

Zu Beginn der Corona-Krise sprachen wir mit dem CIO der Fürst GmbH, Markus Zwingel, in Nürnberg zum Stand der Digitalisierung im Unternehmen und den Vorteilen digitaler Tools in der Krise. Hier finden Sie den ganzen Text.